Neben David Galassiti und Luca Biondi fiel in Sterzing auch noch Samuel Moroder aus. Die Furie begannen verhalten, schafften es aber, Wipptal aus der Gefahrenzone zu halten. Offensiv traten die Gäste nur selten in Erscheinung. Einem Direktschuss von Emil Oksanen fehlte zu Beginn des ersten Drittels die Präzision. Die Broncos gingen in der 15. Minute dann in Führung, als ein geblockter Schuss vor dem Tor liegen blieb und Paul Eisendle diesen über die Linie schob. Thomas Galimberti verpasste kurz vor der ersten Drittelpause das 2:0.
Im Mitteldrittel sahen die Fans ein ausgeglicheneres Spiel. Die Furie spielten munter mit, allerdings blieben große Torchancen rar. In zwei Powerplays behielt Wipptal-Goalie Dominik Groh stets den Durchblick. Auch auf der anderen Seite hatte Paul Hofer keine Mühe, die Angriffe der Hausherren abzuwehren, weswegen es mit dem 1:0 ins Schlussdrittel ging.
Dieses war zweieinhalb Minuten alt, als Luciano Zandegiacomo einem Hackhofer-Schuss die entscheidende Richtungsänderung gab. Mitte des Schlussdrittels mussten Simon Pitschieler und Vili Laitinen dann fast gleichzeitig auf der Strafbank Platz nehmen. Das nützten die Wildpferde aus, um auf 3:0 davonzuziehen. Alessio Niccolai knallte den Puck in den Winkel. Das 4:0-Endergebnis fixierte James Livingston, der auf der linken Seite entwischte, vors Tor zog und den Puck flach ins lange Eck schob.
Die nächste Chance auf einen Sieg bietet sich den Furie schon am Samstag. Dann treffen Hannes Kasslatter & Co. zu Hause auf den HC Meran (20.30 Uhr).
Wipptal Broncos – HC Gherdëina 4:0
1:0 Eisendle (14.46), 2:0 Zandegiacomo (42.28), 3:0 Niccolai (49.59), 4:0 Livingston (53.21)
Foto: Oskar Brunner