Coach Teppo Kivelä musste erneut auf David Galassiti und Luca Biondi verzichten, zudem fiel Samuel Moroder im Mitteldrittel mit einer Verletzung aus. Jordan Di Cicco nahm als überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz.
Das Spiel begann mit einem Aufreger, denn Adrian Gesson traf nach bereits 20 Sekunden den Pfosten. In der Folge übernahmen die Hausherren klar das Kommando. Simon Pitschieler schrammte mit einer sehenswerten Einzelaktion an der Führung vorbei, die kurz darauf Yuri Cristellon besorgte. Nach einem Weitschuss von Vili Laitinen stand er goldrichtig. Kurz darauf überraschte Emil Oksanen Torhüter Luca Haitzmann mit einem präzisen Schuss über dessen Fanghand. Salzburg kam noch vor der ersten Pause heran, als Maximilian Wurzer einen Solo verwertete.
Nach Wiederbeginn dauerte es gerade einmal 57 Sekunden, ehe Pitschieler in Unterzahl entwischte und bei einem Alleingang haargenau das Kreuzeck traf. Dem 3:2 durch Nikita Kessler ging ebenfalls ein schneller Gegenstoß voraus. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, umso wichtiger war das 4:2 durch Stephan Deluca. Nachdem Oksanen zuvor nur die Torumrandung traf, war die Nummer 23 mit einem satten Schuss ins Kreuzeck erfolgreich. Nur 42 Sekunden später erhöhte Schiavone, der von einem Oksanen-Scheibengewinn profitierte, auf 5:2.
Im Schlussdrittel schalteten die Hausherren in den Verwaltungsmodus um, erhöhten aber dennoch auf 6:2. Cristellon, Oksanen und Torschütze Schiavone kombinierten sich herrlich zum nächsten Torerfolg. Tim Heimel betrieb am Ende im Powerplay noch Ergebniskosmetik.
Das nächste Spiel steht bereits in 48 Stunden an, wenn die Furie um 20 Uhr bei den Wipptal Broncos zu Gast sind.
HCG – Red Bull Juniors 6:3
Tore: 1:0 Cristellon (09.07), 2:0 Oksanen (12.35), 2:1 Wurzer (15.55), 3:1 Pitschieler (20.57), 3:2 Kessler (26.16), 4:2 Deluca (36.21), 5:2 Schiavone (37.03), 6:2 Schiavone (51.56), 6:3 Heimel (57.41)
Foto: Studio Kostner