Coach Teppo Kivelä musste erneut auf den langzeitverletzten Luca Biondi verzichten, zudem fielen Henri Mustonen, Karter Prosofsky, David Galassiti und Mike Windegger angeschlagen aus. Die Hausherren hatten ab der ersten Minute Feldvorteile, verpassten es aber, das überfällige 1:0 zu erzielen. Sie wurden dafür bestraft, denn Celje traf mit den ersten zwei Schüssen zum 2:0. Zunächst brachte Jure Povse einen herrenlosen Puck ins Tor unter, dann wurde Miha Logar im hohen Slot zu viel Platz gewährt.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Hausherren weiterhin aufs Gaspedal und kamen zum verdienten Anschlusstreffer. Leo Messner nahm Torhüter Jaka Gajsek die Sicht, wodurch der Direktschuss von Vili Laitinen unhaltbar wurde. Nur zwei Minuten später jubelten die Furie erneut. Yuri Cristellon brachte den Puck aufs Tor, Davide Schiavone fälschte ab, das Hartgummi blieb hinter dem Tor liegen und Emil Oksanen schob ihn über die Linie.
Kurz nach Wiederbeginn gelang Brad McGowan ein ähnlicher Treffer. Erneut machte Gajsek auf dem ersten Pfosten die Tür nicht zu und erneut bekam er die Konsequenzen dafür serviert. Exakt zwei Minuten später stellte McGowan mit einem sehenswerten Schuss aus dem Lauf auf 4:2. Nachdem Ahmet Jakupovic durch einen Weitschuss auf 3:4 verkürzte, wurde es spannend. Simon Pitschieler & Co. retteten den knappen Vorsprung aber über die Zeit.
Die Furie beenden den Grunddurchgang auf Rang 13 und nehmen somit keine Punkte in die Qualification Round mit. Dort treffen sie auf den Sechsten (3 Zähler), Neunten (2) und Zehnten (1) der Regular Season. Ziel ist es, sich unter den besten drei der Zwischenrunde zu klassieren, damit man über die Pre-Playoffs ins Viertelfinale aufsteigen kann.
HCG - HK Celje 4:3
Tore: 0:1 Povse (12.40), 0:2 Logar (17.45), 1:2 Laitinen (30.01), 2:2 Oksanen (32.02), 3:2 McGowan (43.41), 4:2 McGowan (45.42), 4:3 Jakupovic (55.11)
Foto: Studio Kostner