Erneut fehlten Samuel Moroder, David Galassiti, Luca Biondi und Karter Prosofsky, zudem fiel auch Vili Laitinen aus. Mit dieser dünnen Personaldecke hatte die Mannschaft von Teppo Kivelä gegen die Eisbären keine Chance. Das Endresultat fiel angesichts der Spielanteile aber zu hoch aus.
Vor knapp 2000 Fans fiel nach rund fünfeinhalb Minuten das 1:0. Timo Pallierer erwischte Matthias Rindone mit einem Schuss über dessen Schulter. Der HCG hatte Mühe, Tormöglichkeiten zu generieren, plötzlich tauchte Mike Windegger aber alleine vor Alois Schultes auf. Der Puck flog jedoch am Tor vorbei. Noch vor der ersten Pausensirene stellte Matt McLeod mit einem schnell ausgeführten Konter auf 2:0.
Die Furie fanden im Mitteldrittel deutlich besser ins Spiel und hätten den Anschlusstreffer verdient gehabt. Immer wieder fanden Brad McGowan & Co. aber in Schultes ihren Meister. Die Vorentscheidung fiel in der 39. Minute, als McLeod einen Querpass durch den Slot spielte, Michele Forte eingreifen wollte und den Puck ins eigene Tor lenkte.
Gleich zu Beginn des Schlussdrittels hatten Simon Pitschieler und McGowan das 1:3 auf dem Schläger, wieder wollte der Puck aber nicht ins Tor. Auf der anderen Seite führte ein Stockbruch von Pitschieler dann zum 4:0 durch Philipp Putnik. Mit einem Abfälscher fixierte Daniel Ban das bittere Endergebnis.
Der Grunddurchgang endet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Celje (20.30 Uhr).
Zell am See - HCG 5:0
Tore: 1:0 Pallierer (5.35), 2:0 McLeod (17.15), 3:0 McLeod (38.45), 4:0 Putnik (52.47), 5:0 Ban (56.28)
Zuschauer: 1.945
Foto: Studio Kostner