Coach Teppo Kivelä konnte wieder auf die Dienste von Emil Oksanen zurückgreifen, Karter Prosofsky und Henri Mustonen nahmen als überzählige Ausländer auf der Tribüne Platz. Neben Luca Biondi fielen auch Samuel Moroder und David Galassiti aus. Zu Beginn taten sich die Gäste sehr schwer. Bregenzerwald war spitziger und erzielte durch einen Nachschuss von Roberts Lipsbergs das schnelle 1:0. Ein starker Paul Hofer verhinderte einen größeren Rückstand zur ersten Pause.
Nach dem Seitenwechsel wandte sich das Blatt, denn nun waren Diego Glück & Co. deutlich aktiver. Das überfällige 1:1 wollte jedoch nicht gelingen. Hannes Kasslatter und Vili Laitinen scheiterten aus kurzer Entfernung an Jami Pasanen, Brad McGowan verfehlte bei einem 2-gegen-1 mit Stephan Deluca hingegen das Tor. Auch Oksanen hatte bei einer Einzelaktion den Ausgleich auf dem Schläger.
In der 49. Minute war es dann aber so weit. Nachdem Simon Pitschieler in der offensiven Zone den Puck eroberte, spielte er diesen zu Deluca, der Pasanen aussteigen ließ und das 1:1 besorgte. In der Folge kamen die Furie im Powerplay – unter anderem nach einer Einzelaktion von Oksanen – dem Führungstreffer nahe. Dieser fiel nach einer Strafe gegen Pitschieler jedoch auf der anderen Seite. Janick Wernicke traf mit einem Direktschuss. Der Ausgleich wollte in den Schlussminuten nicht mehr gelingen.
Das vorletzte Spiel der Regular Season geht bereits am Donnerstagabend über die Bühne, wenn die Furie beim Tabellenführer Zell am See gastieren (19.30 Uhr).
EC Bregenzerwald – HC Gherdëina 2:1
Tore: 1:0 Lipsbergs (4.42), 1:1 Deluca (48.27), 2:1 Wernicke (55.32)
Foto: Studio Kostner