Erneut musste Coach Teppo Kivelä auf den erkrankten Emil Oksanen sowie auf Luca Biondi verzichten. Der Finne sah einen unglaublichen Beginn seiner Spieler, die bereits nach 42 Sekunden in Front gingen. Brad McGowan legte für Henri Mustonen quer, dieser zog ab und traf genau ins Schwarze. Vor dem Tor hatte Diego Glück Goalie Ziga Kogovsek die Sicht genommen. Jesenice kam in der Folge besser ins Spiel, erhöhte kontinuierlich den Druck und stellte das Spiel binnen 61 Sekunden auf den Kopf. Zunächst schoss Santeri Sillanpaa den vor dem Tor postierten Jaka Sturm an, dann tankte sich Letzterer vors Tor und traf per Nachschuss.
Die Furie erhöhten im zweiten Drittel die Frequenz und schnürten Jesenice immer wieder in die eigene Zone ein. Die größte Chance fand McGowan vor, der plötzlich völlig alleine vor Kogovsek auftauchte. Seinen Schuss hielt der slowenische Schlussmann aber mit dem Stockhandschuh. Auch im Schlussdrittel kamen die Hausherren immer wieder gefährlich vors gegnerische Tor. Yuri Cristellon traf den Puck aus vielversprechender Position aber nicht richtig, Julian Senoner zog ans Tor vorbei. Kivelä nahm anderthalb Minuten vor dem Ende dann Torhüter Matthias Rindone vom Eis und wurde für den Mut belohnt. McGowan passte in die Mitte, wo Simon Pitschieler goldrichtig stand und den Puck ins Tor ablenkte.
Es ging somit in die Verlängerung, in der sich beide Mannschaften zunächst abtasteten. In der 64. Minute verlor der HCG nach einem Bully dann aber die Zuordnung und Sturm sorgte mit seinem dritten Treffer für die Entscheidung.
Nun stehen noch drei Spiele im Grunddurchgang aus. Am Mittwoch gastieren die Furie beim EC Bregenzerwald, tags darauf findet in Zell am See bereits das nächste Match statt.
Gröden – Jesenice 2:3 n.V.
Tore: 1:0 Mustonen (0.42), 1:1 Sturm (15.14), 1:2 Sturm (16.15), 2:2 Pitschieler (59.06), 2:3 Sturm (63.37)
Foto: Studio Kostner